entdecken.

Manchmal benötigen Kinder, Jugendliche oder Familien Unterstützung, um den persönlichen Kontakt miteinander zu pflegen. Diese Unterstützung bieten wir, indem wir darauf achten, dass Kinder sicher in der Zeit sind und die Zeit so gestaltet wird, dass eine Wiederholung möglich ist.

Das Jugendamt hat uns beauftragt, mit euch Ziele zu erreichen. Deshalb werden wir uns regelmäßig bei uns in den Büros treffen und dann Gespräche führen, wie diese Treffen weiter entwickelt werden können.

In einigen Monaten werden wir vielleicht auch ein Treffen mit den Mitarbeiterinnen des Jugendamtes haben, dieses Treffen nennen wir „Hilfeplangespräch“. Dazu schreiben wir einen Bericht über den Verlauf der letzten Wochen und Monate. Diesen Bericht besprechen wir mit dir und vielleicht werden wir dir eine Kopie geben.

Unsere Haltung.

Uns geht es immer zuerst um die Menschen, das sind die Kinder und Jugendlichen in ihren Familien. Wir sind die Fachleute, die mit euch zusammen einen sicheren Rahmen bieten sollen, damit der Kontakt zwischen euch und den Eltern wieder möglich wird und bald wieder ohne Unterstützung durchgeführt werden kann.

In unserer Einstellung nehmen wir den Menschen in seiner Vollständigkeit wahr und wir meinen, dass alle Familienmitglieder sich aus gutem Grund so verhalten, wie wir es wahrnehmen können. Wir verstehen euch als Experten, mit denen wir gemeinsam arbeiten.

pädagogischer Ansatz.

Unter einem pädagogischen Ansatz könnt ihr euch eine 3D-Brille vorstellen, die wir aufsetzen, um dreidimensional sehen zu können. Um Familienmitgliedern helfen zu können, müssen wir verstehen, wie diese Familie funktioniert. Es ist wichtig, die Zusammenhänge zu verstehen. Wir gehen davon aus, dass Kinder und Erwachsene sich so verhalten, dass es ihnen in ihrem Alltag hilft, um die Aufgaben zu bewältigen. Dieses Verhalten wird immer wieder verwendet und dadurch zu einem Muster. Wir versuchen zu erkennen, welche Muster von den Familienangehörigen verwendet werden und arbeiten mit euch daran, diese Muster zu verändern, denn manchmal sind Muster für denjenigen, der sie verwendet, in Ordnung, aber für die Mitmenschen in seiner Umgebung nicht in Ordnung.

Wir gehen davon aus, dass die Familienmitglieder zueinander in Beziehung stehen und Familie wie ein Mobile verstanden werden kann. Wenn sich ein Familienmitglied verändert, bewegen sich andere Familienmitglieder auch. Diese Bewegungen sollen zueinander in Balance gebracht werden, um möglichst für alle Familienmitglieder eine Atmosphäre zu schaffen, in der sie für sich selbst und auch für die anderen Familienmitglieder sorgen können.

Über uns.

kaleidoskop ist ein kleiner Träger der freien Jugendhilfe mit Sitz in Darmstadt, der ambulante Hilfen im Auftrag der Jugendämter in der Region erbringt.

Wir sind ein kleines Team aus drei festangestellten Mitarbeitern aus Diplom-Pädagogen und Diplom-Sozialpädagogen, sowie einer Verwaltungsmitarbeiterin.

Wir gehen von einem christlichen Menschenbild aus und gründen unsere Arbeit in den Grundsätzen der Hilfe zur Selbsthilfe. Auf der Basis der Individualpsychologie und in systemischer Sichtweise begreifen wir uns als professionelle Helfer, die in familiären Systemen (unseren Hilfeadressaten) besonders den Kindern Gewicht und notwendigen Schutz zukommen lassen, ohne dabei die anderen Familienmitglieder und weitere wichtige Personen auszublenden.

Betreuter Umgang.

Wir treffen uns meistens am Anfang in unseren Diensträumen. Dort findet ihr ein Kinderspielzimmer, eine vollausgestattete Küche und einige Spielzeuge. Wir sind die ganze Zeit dabei und sorgen dafür, dass in dieser Zeit kein Streit entsteht, sondern alle gut miteinander umgehen.

Wir machen einen Plan, wann die Termine mit euch stattfinden und organisieren, dass zu dieser Zeit alle pünktlich erscheinen und diese Zeit so verläuft, dass die Kinder sich auf den nächsten Termin einlassen können.

Wenn einige Termine verstrichen sind, werden wir vielleicht mit euch und euren Eltern besprechen, dass die Termine auch an anderen Orten oder ohne unsere Begleitung stattfinden. Dann treffen wir uns in größeren Abständen und oft verabschieden wir uns wieder, weil die Familien uns nicht mehr brauchen.

Wenn du Fragen hast, kannst du dich an die Person wenden, die dich begleiten wird.

Sozialpädagogische Familienhilfe.

Die sozialpädagogische Familienhilfe setzt als ambulante Hilfe in deinem Lebensumfeld an. Das heißt dein Familienhelfer besucht dich regelmäßig zu Betreuungskontakten. Mit dem Jugendamt wird vereinbart, wie viele Termine pro Woche stattfinden. Dann verabredet ihr miteinander, wo ihr euch trefft und wie lange dieser Termin dauern soll. Wichtig ist auch zu vereinbaren, welche Aufgaben erledigt werden müssen.

Anfangs ist von Bedeutung, dass du mit deinem Helfer prüfst, ob du mit diesem auf Dauer arbeiten kannst und willst. Dies nennen wir ein “Arbeitsbündnis”. Wenn ihr miteinander arbeitet, versucht ihr die Ziele des Hilfeplanes umzusetzen. Wahrscheinlich werden sich bei der Arbeit neue Aufgaben herausbilden. Vielleicht werdet ihr auch eine Vielzahl von Aufgaben finden und deshalb nochmal mit dem Jugendamt in einem Gespräch das Vorgehen besprechen. Dies nennen wir Hilfeplangespräch. Meistens finden diese Hilfeplangespräche alle sechs Monate statt.

Wenn bei der Arbeit Probleme auftauchen, dann bitten wir dich deinen Familienhelfer darauf anzusprechen und nach Wegen zu suchen, wie du diese Aufgaben meistern kannst. Vielleicht wirst du Probleme mit deinem Familienhelfer bekommen. Wenn dieser Fall eintritt, dann sprich ihn ganz offen darauf an. Wenn dies nicht gelingt oder du dich nicht traust, dann kannst du dich an den Leiter von kaleidoskop wenden und dein Anliegen schildern.

Die Betreuungstermine können dir auch Spaß machen, wenn es gelingt die vereinbarten Aufgaben rechtzeitig zu erledigen. Deshalb kannst du deinem Familienhelfer Vorschläge unterbreiten, wie du die Zeit mit ihm gestalten möchtest.

Einzelbetreuung.

Die sozialpädagogische Einzelbetreuung ist ähnlich wie die Familie angelegt, sie richtet sich nicht an die ganze Familie, sondern an einzelnes Kind oder Jugendlichen. Sie erfordert, dass eine längerfristige Planung erarbeitet werden soll und dazu die notwendigen Fertigkeiten geübt und im Betreuungstermin besprochen werden sollen.

Hilfe für junge Volljährige.

Hilfe für junge Volljährige ist meist eine Hilfe, die über das Erreichen der Volljährigkeit einen Übergang zum eigenständigen Leben begleiten soll. Die bedeutet, dass der junge Mensch bereits zuvor entsprechen gezeigt haben sollte, dass er noch ein wenig Unterstützung benötigt, um sodann eigenverantwortlich sein Leben führen zu können. Hilfen für junge Volljährige werden auf Antrag des jungen Menschen gestellt, dieser muss sich selbst darum kümmern, dass die Hilfe gewährt werden kann.

Elternseminare.

Eltern wollen ihren Kindern meist die beste Erziehung zukommen lassen,aber manchmal sind sie mit bestimmten Bereichen oder Entwicklungen nicht zufrieden und wollen manches anders machen. Deshalb besprechen diese Eltern ihr Vorgehen und haben zuweilen den Eindruck, dass sie in der Erziehung durchdachter handeln sollten. Im Elternseminar können die Eltern neue Handlungen durch Rollenspiele, Gespräche, das Lesen eines Buches und den Austausch mit anderen Eltern ausprobieren, dazulernen, üben, reflektieren, austauschen und umsetzen.

Ziel ist die wertschätzende, respektvolle und annehmende Haltung zu erarbeiten, um die Familienmitglieder zur fortgesetzten Kooperation anzuleiten.

Das Step-Elternseminar ist ein Programm, das auch mit wenig Hintergrundwissen und nahezu ohne Vorkenntnisse angewandt werden kann. So können Eltern ihre Haltung verändern, eine neue Perspektive einnehmen, durch Ermutigung motivieren, Stärken des Kindes fördern, aktiv zuhören und adäquat ansprechen, kooperatives, respektvolles Miteinander fordern, Disziplin sinnvoll einsetzen und Grenzen setzen, Konsequenzen folgen lassen, aber dabei freundlich und bestimmt sein. Das ist zugegebenermaßen sehr viel.

Das Elternseminar besteht aus zehn Einheiten. Wöchentlich trifft sich die Gruppe der Teilnehmer mit dem Seminarleiter, um einen Abschnitt des seminarbegleitenden Handbuchs zu besprechen, über die Wochenaufgabe zu reflektieren, durch Rollenspiele neue Muster zu erproben und Aufgaben zu vereinbaren, um die erörterten Strategien im Familienalltag zu verankern.

Die Teilnehmer sollen seminarbegleitend das Handbuch für Eltern durcharbeiten. Die Sitzungen dauern jeweils zwei Zeitstunden.

Die Elternseminare gliedern sich in drei unterschiedliche Schwerpunkte:

 Kinder in der Altersgruppe ab 6 Jahren bis zur Teenagerzeit,

 Kinder in der Altersgruppe von 0 bis 6 Jahren,

 Kinder in der Altersgruppe Teenager.

TREFFPUNKT UND ZEITPLAN (Elternseminare)

Die Elternseminare finden meist in Darmstadt oder in Bensheim statt und sind hier gelistet.

SEMINARLEITUNG

Der Kursleiter Roland Wiebe ist Pädagoge und pädagogischer Leiter bei kaleidoskop.

DATENSCHUTZ (Elternseminare)

Die Informationen, die über die Familien und Kinder, aber auch deren Eltern im Seminar besprochen werden, sollen nicht an andere Menschen weitergegeben werden. Das ist sehr wichtig, damit die Eltern sich trauen auch über Dinge zu sprechen, die noch nicht so gut laufen.

SEMINARDETAILS:

Das Step-Elternseminar ist ein Programm, das auch mit wenig Hintergrundwissen und nahezu ohne Vorkenntnisse von Eltern angewandt werden kann.

Elternseminar No.5/15 Zielgruppe: Kinder von 6-12 Jahren

Start: in Vorbereitung, jeweils mittwochs von 19-21 Uhr

Veranstaltungsort: Damaschkestr. 10a, 64297 Darmstadt-Eberstadt

Info-Tel: 06251 8692460

Kosten:

für Elternpaare 380,- €

für Alleinerziehende 270,- €

Unser Team.

Alwin Seiler

Alwin Seiler

Diplom-Pädagoge

"Ich bin zwar kein Supermann,
versuche aber stets zu helfen, wo ich kann..."

David Unruh

David Unruh

Diplom-Sozialpädagoge

Herr Unruh ist verheiratet und Vater von zwei Jungs und zwei Mädchen, er mag ehrliche Ansagen und aufrichtige Gespräche

Stephanie Haug

Stephanie Haug

staatl. anerkannte Sozialpädagogin, Erziehungswissenschaftlerin M.A.

Frau Haug liebt Wiesen und Blumen. Ihr Lachen ist so mitreißend, wie ein Gebirgsbach während der Schneeschmelze

Lisa Webler

Lisa Webler

Diplom-Pädagogin

Frau Webler hat so viele Freunde, dass sie fast noch nie einsam war

Maria Memmesheimer

Maria Memmesheimer

staatl. anerkannte Sozialpädagogin B.A.

Frau Memmesheimer fährt sehr gern Rad und liebt Sonnentage.
Lange hatte sie den längsten Nachnamen, zwischenzeitlich sitzt ihr Frau Lautenschläger im Buchstabenumfang im Nacken.

Michaela Bischoff

Michaela Bischoff

Sozialarbeiterin B.A.

Frau Bischoff malt gern und bleibt fast immer cool

Lisa Herrmann

Lisa Herrmann

staatl. anerkannte Sozialpädagogin B.A.

Frau Herrmann war schon mal schlecht gelaunt - an einem Tag, aber das ist schon lange her. Immer gut gelaunt...

Roland Wiebe

Roland Wiebe

Diplom-Pädagoge

verbraucht jeden Tag viele Wörter und mag Gespräche, in denen Antworten zu den Fragen passen, vollständige Sätze verwendet werden und die Worte "danke" und "bitte" regelmäßige Anliegen zum Ausdruck bringen

Markus Wiebe

Markus Wiebe

Koordination & Verwaltung

kann fast alles - auch aushalten - außer Zahnschmerzen

Irina Wiebe

Irina Wiebe

Koordination & Verwaltung

Schönheit und Style kommen bei ihr zusammen

Johanna Tasca

Johanna Tasca

Verwaltung

als Mama von zwei Söhnen weiß sie, wie wichtig Ordnung ist

Kontakt.

BUG | käfer | Betreuter Umgang

Eschenstr. 7
64625 Bensheim

Gesellschaftssitz:

kaleidoskop gGmbH

Damaschkestr. 10 a
64297 Darmstadt

E-Mail: post@kaefer-bug.de
Telefon: 06151 601 85 33
Fax:  06151 601 85 32